EFRE Projekt Spielstadt- Altstadt
Die IDEE
Zeilen aus der Projektbeschreibung vom April 2004
Innerhalb der Freiberger Altstadt sollen im Rahmen dieses Teilprojektes besondere Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche entstehen.
Diese "Spielinseln" können, neben den einheimischen Nutzern, kleine und große Touristen zum Erkunden dieser besonderen Spiele und zum Verweilen an interessanten und schönen Plätzen der Freiberger Altstadt einladen.
Diese "Spielinseln" sollen sich auszeichnen durch Möglichkeiten der aktiven Spiel-gestaltung für einzelne Kinder und Kleingruppen im Alter von 5 bis 12 Jahren. Sie sollen Ruhemöglichkeiten für Kinder und Erwachsene bieten und sich durch einen geringen Pflege und Wartungsaufwand auszeichnen.
Geplanter Projektablauf
- Einrichtung einer Projektkoordinationsstelle im Kinder- und Jugendzentrum Freiberg e.V.
- Klären der rechtlichen Rahmenbedingungen für die ordentliche Umsetzung des Projektes mit den Förderern (bürokratische Organisation, Klären der Ausschreibungsbedingungen, Gewinnen der zu beteiligenden Künstler)
- Klärung der städtebaulichen Rahmenbedingungen und Organisation einer Einbindung und Beteiligung der Verwaltung in den Prozess der gesamten Projektentwicklung.
- Öffentlicher Aufruf an die Bewohner der Altstadt Freiberg zur Beteiligung an dem Projekt
- Durchführen einer Tagesaktion in Form einer Zukunftswerkstatt mit den interessierten Bürgern, den zur Mitarbeit gewonnenen Künstlern und Vertretern der verantwortlichen Stadtbehörden.
- Entwickeln der einzelnen Spielplatzprojekte in Arbeitsgruppen, Anfertigen von Modellen
- Überarbeitung und Abstimmung der Kostenpläne mit dem Förderer
- Öffentliche Vorstellung der vorgesehenen Projekte.
- Einholen der entsprechenden gesetzlichen und behördlichen Genehmigungen
- Gemeinsamer Bau der Objekte durch beteiligte Bürger der Altstadt und den Künstlern
- Öffentliche Übergabe der Objekte an die Stadt Freiberg und ihre Bewohner
- Veröffentlichung der parallel erstellten Dokumentation des Projektes.
Unser Aufruf im Frühjahr 2006
Information über das EFRE Projekt Spielstadt- Altstadt

Die Stadt Freiberg möchte mit Europäischer Unterstützung die Freiberger Altstadt beleben. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es neben anderen Projekten das EFRE Projekt Spielstadt- Altstadt, das durch das Pi- Haus umgesetzt wird.
Dieses Projekt hat zum Ziel, Spielorte in der Freiberger Altstadt mit individuell gestalteten Spielobjekten zu schaffen. Damit wird ein langjähriger Wunsch von Kindern insbesondere des Kinder- und Jugendparlaments erfüllt.
Der Stadtrat bestätigte in seiner Sitzung am 4.8.05 das Projekt "Spielstadt- Altstadt". Im November 2005 wurde durch das Regierungspräsidium in Chemnitz der Projektbescheid ausgesprochen.
In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, besonders dem Fachamt für Soziales und dem Stadtentwicklungsamt wurde eine Standortauswahl für mögliche Spielorte und Kommunikationspunkte in der Freiberger Altstadt getroffen. Diese sind Peterstraße, Petriplatz, Rathausgiebel, Berggasse, Pfarrgasse und Schlossplatz.
An diesen Punkten wurden Aufsteller mit Kasperfiguren platziert und im Umkreis der Standorte die Anwohner informiert.
Parallel zu der beschriebenen Öffentlichkeitsarbeit wurden Spielideen für diese Standorte gesucht. Die Möglichkeit der Beteiligung an dem Ideenwettbewerb bestand für jeden Bürger und jede Bürgerin. Weiterhin wurden die
Wettbewerbsunterlagen an KünstlerInnen, Gestalter und Schulen geschickt. Der Abgabetermin für Ideenentwürfe war der 2.2.06.
Nach der Präsentation der Entwürfe in der Öffentlichkeit werden diese den Fachämtern vorgelegt, die über die Umsetzbarkeit der Ideen entscheiden.
Die entgültige Entscheidung über die Umsetzung der Ideen fällt die Jury, die Anfang März zusammen kommt.
Der Bau soll voraussichtlich im April bzw. Mai beginnen.
Dieses Projekt kann einen Beitrag für Freiberg hin zu einer bespielbaren und familienfreundlichen Stadt leisten
Die Auswahl
Aus dem Protokoll vom 16. mai 2006
... 3. Austausch und Festlegung über die weitere Verfahrensweise mit den ausgewählten Projekten:
Projekte 1 "Berggesellen":
- Wird über Schlossplatzumbau 2008 verwirklicht und finanziert.
- Pi-Haus informiert den Künstler über Auswahl
- Die Stadt nimmt für die Umsetzung selbstständig Kontakt auf.
- Kontaktadresse: Lydia Fenzel und Christoph Goral, Steinmetzwerkstatt Goral & Partner GbR, Kirchsteig 34, 09599 Freiberg
Projekt 2 "Rammbock und Tafelrunde":
- Eine eventuelle spätere Verwirklichung durch das Stadtentwicklungsamt ist nicht ausgeschlossen.
- Pi-Haus informiert den Künstler über das Ergebnis dieser Beratung
- Die Stadt nimmt für die Umsetzung bei Bedarf selbstständig Kontakt auf.
- Kontaktadresse:Jan-Pieter Nitzsche, 01762 Reichenau, Gimmlitztal 102
Projekt 3 "Bergzwerg":
- Pi-Haus informiert den Künstler über Auswahl mit folgenden Einschränkungen: Mögliche Umsetzung von zwei kleinen bespielbaren Objekten auf dem Lommonossowplatz und an der Einmündung Donatsgasse / Wasserturmstraße. Ein größeres Projekt ist gegebenenfalls im Zuge der Neugestaltung des Helmertplatzes ca. 2008 bis 2009 möglich.
- Einladung des Künstlers durch das Pi-Haus für die Absprache zur Erarbeitung eines entsprechenden Angebotes
Projekt 4 "Turm mit Brücke":
- Eine eventuelle spätere Verwirklichung durch das Stadtentwicklungsamt ist nicht ausgeschlossen.
- Pi-Haus informiert den Künstler über das Ergebnis dieser Beratung
- Die Stadt nimmt für die Umsetzung bei Bedarf selbstständig Kontakt auf.
- Kontaktadresse: Andreas Krause & Andreas Dittrich, Andreas Krause, Isaak 9, St. Rothenfurth, 09603 Großschirma, Andreas Dittrich, forest & art, Dresdner Str. 13, 01737 Tharandt
Projekt 5 "Sündenwaage":
- Pi-Haus informiert den Künstler über Auswahl mit folgenden Einschränkungen: Waage kann am Standort Rathausgiebel nicht komplett drehbar aufgebaut werden.
- Einladung des Künstlers durch das Pi-Haus für die Absprache zur Erarbeitung eines entsprechenden Angebotes
Projekt 6 "Fahrrad":
- Umsetzung auf der Burgstraße möglich, teilweise Sponsoring durch Solarfirmen ist zu prüfen
- Einladung des Künstlers durch das Pi-Haus für die Absprache zur Erarbeitung eines entsprechenden Angebotes
Projekt 7 "Kaue":
- eine Umsetzung innerhalb dieses Projektes ist nicht möglich, Idee sollte an die Initiative "Naturspielplatz Saubach" durch die Stadtverwaltung übergeben werden.
- Pi-Haus informiert den Künstler über das Ergebnis dieser Beratung
Projekt 8 "Puppenhaus":
- eine Umsetzung innerhalb dieses Projektes ist nicht möglich,
- Pi-Haus informiert den Künstler über das Ergebnis dieser Beratung
Projekt 9 "Artisten":
- Pi-Haus informiert den Künstler über Auswahl mit folgenden Einschränkungen: Mögliche Umsetzung von bespielbaren Objekten auf dem vorhandenen Spielplatz Wallgraben.
- Einladung des Künstlers durch das Pi-Haus für die Absprache zur Erarbeitung eines entsprechenden Angebotes
Projekt 10 "Mundloch":
- Wird über Schlossplatzumbau 2008 verwirklicht und finanziert
- Pi-Haus informiert den Künstler über Auswahl
- Die Stadt nimmt für die Umsetzung selbstständig Kontakt auf
- Kontaktadresse: Udo Stelzner UStattoo Studio Burgstr.32, 09599 Freibeerg
Projekt 11 "Solarhüpfkastchen":
- Umsetzung auf der Burgstraße möglich, teilweise Sponsoring durch Solarfirmen ist zu prüfen
- Einladung des Künstlers durch das Pi-Haus für die Absprache zur Erarbeitung eines entsprechenden Angebotes
Projekt 12 "Schloss Freudensteinchen":
- eine Umsetzung innerhalb dieses Projektes ist nicht möglich
- Pi-Haus informiert den Künstler über das Ergebnis dieser Beratung
.... 6. Terminvereinbarungen
Es wurde folgende Zeitschiene als realistisch eingeschätzt und festgelegt:
- Protokoll der Beratung durch Pi-Haus an alle Beteiligten bis 17.5. 2006
- Information der Oberbürgermeisterin durch den Dezernenten Herrn Reuter schnellstmöglich
- Bestätigung der vereinbarten Vorgehensweise an das Pi-Haus durch Herrn Reuter schnellstmöglich
- Information aller Künstler über das Ergebnis der Jury
- Einladen der ausgewählten Künstler zu einem Treffen, mit Einbeziehung der Fach-Ämter, betreffs Absprache der Angebote
- Angebote sollen bis Ende Juni vorliegen
- Entscheidung und Auftragserteilung bis Mitte Juli
- Umsetzung der Einzelprojekte bis Ende September
F. d. R. d. A.
Peter Wagler