
Das Gesamtprojekt des Trägers dient einer nachhaltigen Entwicklung und Erweiterung der soziokulturellen Angebotslandschaft der Altstadt Freiberg.
Durch den Wandel des bisherigen Kinder- und Jugendzentrums zu einem soziokulturellen Bürgerzentrum soll eine langfristige effektive Nutzung des Gebäudes und Grundstückes Beethovenstraße 5 für die Bürger gewährleistet werden.
Durch ein attraktives Angebot von Veranstaltungen mit Künstlern und Veranstaltungen zum aktiven Schaffen (Workshops) soll einer breiteren Bevölkerungsgruppe das Haus näher gebracht werden.
Durch eine breiten Öffentlichkeitsarbeit, gekoppelt an die Nutzung der Möglichkeiten des Stadtfernsehens, Zeitungsanzeigen, Plakate usw. wird der neue Hauscharakter Publik gemacht.
Eine hohe Qualität und Vielfalt ist dafür erforderlich und wird angestrebt.
Um neuen Bevölkerungsgruppen eine attraktive Nutzung des Hauses zu ermöglichen, sind Anschaffungen von Ausstattungsgegenständen und Ausrüstungen erforderlich.
Diese sollen gleichzeitig die vorgesehenen inhaltlichen Angebote im Rahmen dieses Projektes ermöglichen.
Zukünftig und parallel dienen diese Gegenstände auch als Voraussetzung zur eigenverantwortlich organisierten Nutzung für Initiativen und verschiedenen Bürgergruppen im Pi-Haus. Sie schaffen eine Basis für zukünftige Veranstaltungen.
Im Dezember wird durch die neu anzustellende Mitarbeiterin ein erstes Halbjahresangebot mit Veranstaltungen in Form von Lesungen, Konzerten und Vorträgen sowie Workshops mit drei bis vier Arbeitsterminen konzipiert.
Zum Ende des ersten Quartals 2006 wird eine Veranstaltung, unter Einbeziehung der bisherigen Angebotsnutzer zur Ideenfindung und Planung der zweiten Halbjahresserie durchgeführt. Mit dieser Maßnahme sollen auch die Möglichkeiten einer Finanzierung besonderer und zukünftiger Veranstaltungen über andere Fördermittel dargestellt werden.
Ziel ist der Aufbau einer Bevölkerungsinitiative, die sich mittelfristig in die inhaltliche Angebotsgestaltung einbringt. Die Grundfinanzierung ab 2007 ist über eine Aufnahme in die Förderung durch die Sparte Soziokultur des Kulturraumes Mittelsachsen vorgesehen.
Die angebotenen Veranstaltungen sollen verschiedene Bevölkerungsschichten erreichen und verbinden. Vorstellbar sind generationsübergreifende und interkulturelle Angebote aus Bildung, Kultur und Kunst. Diese werden ebenfalls auf die Altstadt und deren Potentiale ausgerichtet sein.
Beispielgebend könnte ein Workshop zur Digitalfotographie und Bildgestaltung sein, in deren Ergebnis Poster mit Altstadtansichten im Flurbereich des Pi-Hauses von den Teilnehmern ausgestellt werden.
Durch gezieltes Ansprechen neuer Interessengruppen sollen die vorhandenen räumlichen und erweiterten materiellen Ressourcen neue Angebote in das Pi-Haus ziehen.
Beispiel dafür könnte das Einbinden einer selbstorganisierten Seniorensportgruppe, die mittelfristig ihren derzeitigen Sportraum in einer kommerziellen Praxis verlieren, gelingen. Dafür sind Lagermöglichkeiten für Gymnastikmatten und Sitzbälle erforderlich.
Die Leiterin dieser Gruppe würde eventuell auch Gedächtnistraining für Senioren anbieten.
Selbstverständlich ist eine intensive Evaluierung der jeweiligen Angebote. In der Auswertung dieser, sind perspektivische Veranstaltungen, Kurse oder Workshops zu organisieren.
Dabei wird ein Formblatt zur Anwendung kommen, mithilfe dessen auch die Abstimmung mit den entsprechenden Stellen der Stadtverwaltung erfolgen wird.
Ziel ist es, durch ein professionelles Hausmanagement immer wieder auf neue und benötigte Bedürfnisse zu reagieren, und ein Festsetzen von einengenden Strukturen zu verhindern.
Da es sich bei dem Gesamtprojekt um ein neu beginnendes und mit neuem Personal untersetztes handelt, sollten im Rahmen der einzelnen Hauptbereiche des Kostenplanes Verschiebungen, nach einer erklärenden Rücksprache mit der Stadt Freiberg und dem Fördermittelgeber möglich sein.
Neben der angestrebten Projektförderung aus der Kulturraumkasse ist perspektivisch die Gewinnung von Partnerunternehmen aus Freiberg, die gezielt einzelne Angebote in Form von Sozialsponsoring fördern, vorgesehen. Die durch die Projektförderung geschaffene Teilzeitstelle soll nach 2006 über das durch das Hausmanagement eingeworbenen Mittel finanziell abgesichert werden.
Im Zuge der Weiterentwicklung der Freiberger Altstadt zu einem attraktiveren, lebendigeren Raum kommt der Entwicklung des Pi-Hauses zu einem soziokulturellen Zentrum als Baustein des gesamten Freiberger EFRE-Projektes eine hohe Bedeutung zu. Die kulturelle Angebotspalette wird damit intensiv und nachhaltig erweitert und die vorhandene Infrastruktur weitgehend einbezogen, erhalten und zielorientiert verbessert.
Im Oktober stellen wir einen Antrag auf eine Projektförderung durch den Kulturraum Mittelsachsen ...
Bereits jetzt sind wir am Zusammenstellen des Programms.
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